Dies ist die traurige Seite meiner Homepage. Sie ist unseren Schätzen gewidmet, die sich auf den Weg zum Regenbogen gemacht haben. Ein Teil meines Herzens ist mit ihnen gegangen.

Cleopatra

geb. 18.10.1989 - gest. 27.08.1990

genannt Finchen

Cleopatra - geb. am 18.10.1989 - gest. am 27.08.1990 - unser Finchen

Perserkatzen sind ja schon schöne Tiere, sofern sie ein ordentliches Gesicht haben. Dennoch blieb der Wunsch nach einem temperamentvollen Siamesen. Irgendwie gefielen mir diese stolzen, geschmeidigen Tiere mit ihren wunderschönen Augen schon immer. Eigentlich sollte ich keine Anzeigen in der Rubrik: "Tiere suchen ein zuhause" lesen. Wenn man möchte, kann man da öfters "fündig" werden. So auch dieses Mal.

Im Jahr 1990 zog das erste Siamkätzchen bei uns ein. Die Kleine hieß Cleopatra, wurde ganz bald aber unser "Finchen". Sie unterhielt mich mit ihrem unablässigen Gebrabbel den ganzen Tag. Spielmäuschen unter den Kühlschrank "verwuseln", war ihre Lieblingsbeschäftigung. Sie jagte hinter allem und jedem her. Eines Tages flog eine Wespe an Fenster - natürlich INNEN im Wohnzimmer. Ich erwischte das Stacheltier, wohlwissend, dass unser Finchen es sonst erlegt hätte. Schnell lief ich in die Küche, ein Küchentuch zu holen, um die ziemlich üblen Reste der Wespe weg zu wischen. Als ich wieder kam, hatte Finchen schon alles aufgeleckt. Ein paar Tage später starb sie, trotz Behandlung durch verschiedene Tierärzte, am Gift dieser zermatschten Wespe. Unser Tierarzt erzählte mir, dass sie bei den Jägern in diesem Jahr etliche Dackel durch Wespengift verloren hatten. Irgendwie waren die Gestreiften aggressiver als sonst. Seit dem bin ich panisch, wenn was gelb-schwarz-gestreiftes in die Nähe der Katzen kommt.

Es war schrecklich, dieses junge, äußerst muntere Tierchen zu verlieren. Die Wohnung war so ruhig und still ohne ihr Geplapper. Und ich wusste, dass irgendwann der Tag kommt, wo wir wieder ein Siamkätzchen haben würden. Es dauerte vier lange Jahre bis ein neuer, stolzer Siam zu uns kam.

So gilt bei uns der Satz: Nie wieder ohne - einmal Siam, immer Siam!

 

Sheba vom Kindelsberg

geb. 17.09.1987 - gest. 27.04.1991

 

 Sheba vom Kindelsberg - geb. am 17.09.1987 - gest. am 27.04.1991

Zwischen Weihnachten und Neujahr 1987 war die Sehnsucht nach einem Kätzchen bei mir übergroß geworden. Schon lange hatte ich mich mit dem Gedanken befasst, einen kleinen Stubentiger, der NUR bei uns IM Haus bleiben sollte, zu uns zu holen. In den vergangenen Jahren waren mir immer wieder große und kleine Katzen zugelaufen, die ich draußen fütterte. Alle waren irgendwann verschwunden, überfahren oder vergiftet worden. Das sollte ein Ende haben.

Nach langen Überlegungen entschied ich mich für die ruhigere Rasse der edlen Perser. Durch eine Anzeige in einer Tageszeitung fand ich unser Traumkätzchen. Sheba war das erste Pelzchen, das bei uns einzog. Ein Perser-Mädchen mit viel Näschen und unglaublichem Charme!

Sie kam aus einer Hobbyzucht und durfte seit dem 2. Januar 1988 bei uns wohnen. Ihr Besitzer brachte sie persöhnlich. Er stellte den großen Transportkorb in die Küche und öffnete das Türchen. Ein putziges, kleines Kätzchen tapste vorsichtig heraus und kam sofort vertrauensvoll auf mich zu. So schlich Sheba in meine Arme und mein Herz. Sie war so niedlich - aber auch alleine. Unser Shebilein brauchte dringend einen Mann. Es sollte ein roter Perserkater sein. Ich fand in unserer näheren Umgebung eine Zucht - große Freude! Und dann noch größeres Entsetzen: so arme und kranke Katzenkinder hatten wir noch nie gesehen: die Züchterin konnte Männlein und Weiblein kaum auseinanderhalten, das Fell der Tiere war so dünn, dass man bis auf die Haut sehen konnte. Alle Tiere und die Wohnung waren äußerst ungepflegt. Wir nahmen kein Kätzchen mit! Zuhause angekommen wanderten ALLE Kleidungsstücke umgehend in die Waschmaschine und ich in die heiße Badewanne zwecks Keimtötung! Die Züchterin musste auf meine Beschwerde an entsprechender Stelle ihre Tiere abgeben und durfte nicht mehr züchten.

Eines Tages las ich in der Zeitung eine Anzeige, dass einige Türkisch Angora Kätzchen einen neuen Wirkungskreis suchten. So kam unser lieber Max zu uns. Sheba und er waren so lieb miteinander und bekamen einen wunderbaren Wurf Kinderlein. Als Sheba durch eine tückische Krankheit von uns genommen wurde, waren wir unsäglich traurig. Sie war doch noch so jung!

Kleines Shebilein, jetzt, seit dem 14.06.2007, ist Dein Tächterlein Annabell auch bei Dir im Regenbogenland. Pass gut auf sie auf, wie Du das immer gemacht hast. Sie hat mich immer an Dich erinnert. An Deine sanfte, liebe Art. Ich vermisse Euch so sehr und werde Euch alle nie, nie vergessen!

Alida von Berentraph

geb. 12.08.1990 - gest. 04.04.1995

 

Alida von Berentraph - geb. am 12.08.1990 - gest. am 04.04.1995

Lidi war mit ihren Geschwisterchen der erste Wurf von Annabell. Mit ihrer Schwester Anouschka bildete sie das Team: Engelchen und Teufelchen. Wobei sie, die weiße, unschuldig schauende, das gar grausige Teufelchen war. Sie hatte immer irgendwelchen Unsinn vor und balgte sich auch ganz gerne mit den anderen. Doch dann wurde sie deutlich ruhiger und zog sich mehr und mehr zurück. Keiner ahnte, dass sie einen Herzfehler hatte, an dem sie auch später starb. Ich fand sie blau angelaufen in ihrem Körbchen. Es war ganz fürchterlich. Den Schock haben wir lange nicht überwunden. Noch heute, viele Jahre später, vermisse ich meine Lidi. Ihr wunderschönes Gesichtchen, ihr ganze Art - es fehlt einfach. Nochmal eine Angorakatze - dann müsste sie wieder so sein wie Lidi oder unser Dicker. Wer kann aber mt ruhigem Gewissen ein neues Kätzchen dem Vergleich aussetzen. Ich scheue mich da sehr vor! So bleibt Lidi mein "Traum in weiß"

Frigga von Berleburg

unser Puschelchen

geb. 01.05.1988 - gest. 20.08.2002

 

 Frigga von Berleburg - geb. am 01.05.1988 - gest. am 20.08.2002 - genannt Puschelchen

Als Frigga zu uns kam, waren Gaylord und Sheba unser Katzenpärchen. Zwei sind nicht genug, dachte ich und wünschte mir eigentlich noch ein weißes Katzentier zur Gesellschaft. Da brauchte ich nun gar nicht lange zu suchen. Es fand sich im Bekanntenkreis! Einen Tag nach dem Geburtstag meiner Mutter wurde sie von ihren Züchtern zu uns gebracht. Die lange Geburtstagstafel vom Tag vorher war noch mit einem weißen Tischtuch bedeckt. Meine Mutter, die gar nicht so begeistert von NOCH einem Käzchen war, fand sich "rein zufällig" bei uns ein und begrüßte unseren neuen Hausgenossen. Fischers hatten ihre Transportkiste auf den Tisch gestellt. Heraus marschierte, sehr sebstbewusst, eine weiße Puderquaste. Sie war frisch gewaschen und gefönt, weil sie, wegen der Aufregung, ins nicht vorhandene Höschen gemacht hatte!!! Meine Mutter rief angesichts dieser Schönheit: "Ooooch, was für ein Puschelchen!" Und damit hatte sie ihren Namen bekommen. Von höchster Stelle, so zu sagen!

Puschelchen hatte aus Züchtersicht reichlich Näschen - wir fanden das eigentlich nicht. Aber sie war ein absolutes Seelchen. Einfühlsam und immer lieb und bei den anderen um Ausgleich bemüht. Wenn Sheba tragend war, war sie scheinschwanger und hütete später Shebas Kinder als liebevolle Tante. Die Eltern konnten sich jederzeit auf sie verlassen und genossen ihren "Ausgang".

Einmal war sie auch tragend. Es sollten fünf Kinderchen werden. Sie kamen eine Woche zu früh zur Welt. Drei Kleine wurden zu Hause geboren. Ein Kindchen wurde noch per Notkaiserschnitt geholt, eins war in der Gebärmutter fest gewachsen. Diese musste daher entfernt werden. Alle Babys waren entweder bei der Geburt tot oder starben ein paar Stunden später. Drei Tage mussten wir um Puschelchens Leben bangen, aber sie kam glücklicher Weise durch.

Schöne 14 Jahre war sie die Seele des Vereins und wird uns immer unvergessen bleiben!

  

Florentina

oder auch "Finchen II"

geb. 13.10.1993 - gest. 29.10.2002

 

 

Florentina - geb. am 13.10.1993 - gest. am 29.10.2002 - unser zweites Finchen

Finchen fanden wir in einer Tierhandlung. Und das kam so: Christoph, gerade 12 Jahre jung, und ich waren mit dem Zug in die benachbarte Stadt gefahren. Es stand ein Gerichtstermin an. Als alles erledigt war, war uns der nächste Zug vor der Nase weg gefahren und wir hatten noch eine Stunde Aufenthalt. Wir tigerten durch die Stadt in Richtung besagter Tierhandlung. "Da gehe ich nicht hin, die haben immer Katzen im Schaufenster!" bestimmte ich. Christoph lief voraus und rief: "Mutti, kannst kommen, es sind keine Katzen im Fenster!" Ich marschierte also hinter ihm her. Und schon ertönte es von innen: "...aber hier drinnen sitzen welche!" Natürlich konnte ich da nicht mehr vorbei gehen, denn es saß ein Wurf Siamkätzchen hinter Gittrn. Ich erklärte meinem Sohn, dass wir ja keins kaufen könnten, da ich nicht soooo viel Geld dabei hätte. :o(( Da tönte es vom Kassenbereich: "Oooch, wir nehmen auch Schecks!" Mein Gegenargument, dass wir keine Transportbox dabei hätten, wurde zunichten gemacht, indem man einen Karton zur Verfügung stellte!

Eigentlich wollte ich ja nie-nie-niemals ein Kätzchen in einer Tierhandlung kaufen - nun tat ich es doch. Das kleine Schätzchen wurde in den besagten Karton gepackt, bezahlt, (per Scheck) und dann ging es mit dem Zug nach Hause. Das Kätzchen wurde auf den Namen Florentina getauft und wurde wieder ein Finchen.

Ich wurde ihre Bezugsperson. Wenn ich draußen war, lief sie hinter mir her wie ein kleiner Hund. Sie war ständig in meiner Nähe - immer in Blickkontakt. Einmal hatten wir es gewagt in Urlaub zu fahren. Die Katzen waren bestens versorgt. Als wir wieder zu Hause waren, war Finchen völlig aufgelöst und hatte in Tränen-nasses Gesichtchen. Nach der ersten Freude hat sie aber fast zwei Wochen nicht mehr mit mir "geredet"! Sie hatte fürchterlich unter meiner Abwesenheit gelitten. Nur wenn sie bei uns in die Betten kam, war Reinhards Bett besser als meins. In seinem Arm schlief sie ein - aber ihr Näschen musste auf meiner Hand sein. So hatte sie seine Wärme und meinen vertrauten Geruch.

 

 

Gaylord Ankara Dan von der Hildburg

Max, unser Dicker

geb. 01.10.1987 - gest. 23.08.2004

  Gaylord-Ankara-Dan von der Hildburg - geb. am 01.10.1987 - gest. am 23.08.2004 - unser Dicker

Ein paar Wochen nach dem Einzug von Sheba in unsere Famile kam Gaylord zu uns. Er war ein toller Türkisch Angora Kater und sehr verliebt in die süße Sheba. Wir nannten ihn Max und als er größer wurde, war er nur noch unser "Dicker"! Als seine ersten und einzigen Babys geboren wurden, war er ein ganz toller Papa. Er umsorgte die Kleinen, wie eine Mutterkatze. Einschließlich Bäuchlein lecken und anschließendem sauber putzen. Später spielte er sehr fürsorglich mit seinen Sprösslingen und auch mit den Katzenkindern, die noch bei uns geboren wurden, als er schon "außer Betrieb" war. Leider begann er nämlich klammheimlich zu markieren. In frisch gebügelte Wäsche, ins Bett (grundsätzlich in das meines Mannes:o)) ) und schließlich auch in meine Fototasche. Dabei ging ein teures Blitzgerät kaputt. Seit dem "startete" er in der Kastratenklasse. Der Dicke war auch in der Nachbarschaft bekannt und hatte auch dort seine "Anlaufadressen". Jeder vermisst ihn - und für uns alle ist er einfach unersätzlich.

Mein Dicker, heute, am 16. Juni 2007, musste ich Dein kleines Töchterchen Annabell hier, auf den Regenbogenseiten, eintragen. Sie war noch "das letzte Stückchen" von Dir. Ihr liebes Gesichtchen spiegelte so viel von Dir wieder. Jetzt ist nichts mehr von Dir bei mir. - Ich vermisse Dich so sehr!

 Anouschka von Berentraph

geb. 12.08.1990 - gest. 13.04.2006

 

Anouschka von Berentraph - geb. am 12.08.1990 - gest. am 13.04.2006

Nun sind Alida und Anouschka, die zwei Schwesterchen, wieder vereint. Sechzehn wunderschöne und gesunde Jahre durften wir mit dieser lieben Katze Haus und  Hof teilen.

Anouschka war Christophs Kätzchen. Er sagte: wir waren von Anfang an für einander bestimmt. Chris war für sie die Sonne, der Mond und die Sterne. Beide liebten sich sehr. Anou war die einzige Katze, die mit ihm das Bett teilen durfte. Wenn Christoph nicht zu Hause war, saß sie am Flur und wartete auf ihn. Manchmal rief sie laut und war total traurig. Dann erklärte ich ihr, dass er jetzt nicht kommen würde, weil er bei der Bundeswehr oder wo auch immer ist. Sie verstand es sofort und kam mit mir. In Katzen-Vater Reinhard hatte sie den perfekten Christoph-Ersatz gefunden. Beim Frühstück saß sie immer neben ihm und hoffte auf ein Leckerlie; was sie natürlich auch bekam. Abends kuschelte sie mit ihm auf dem Sofa und war glücklich.

Anouschka hatte nur eine schlechte Seite: sie ließ sich absolut nicht kämmen. Sie fauchte, kratzte und war nicht mehr zu bändigen. Durch ihre reichliche Unterwolle verfilzte sie manchmal in kürzester Zeit. So wurde es einmal im Jahr nötig sie in Narkose zu legen und zum Scheren weg zu bringen. Dann kaufte ich mir einen Scher-Apparat und erledigte die Sache selbst. Unverständlicher Weise ließ Anou sich diese Prozedur klaglos gefallen. Die jährliche Narkose war glücklicher Weise jetzt überflüssig. So wurde sie je nach Bedarf alle paar Monate "nackelig" gemacht und trabte dann als "Pudelkatze" durchs Leben.

Plötzlich wurde sie krank und starb innerhalb von fünf Tagen. Ihre beiden geliebten Männer haben sie auf dem letzten Weg begleitet.

Für uns alle war der Abschied, wie bei allen unseren Katzies, unsagbar schwer.

Bajahra von Berentraph

geb. 15.06.1990 - gest. 14.07.2007

 

Bajara von Berentraph - geb. am. 15.06.1990 - gest. am 27.09.2006

Unsere kleine Jari ist zum Regenbogen gegangen. Sie war ein Töchterlein von Sheba und Hermes, einem roten Deckkater von Frau Fischer aus Hilchenbach. Sie war immer ein zartes und liebes Kätzchen und gehörte unserer Melanie. Als Melanie auszog, nahm sie Bajara und, zu ihrer Gesellschaft, Biggi mit. Melanies Kinder, Philipp und Jonas, wurden ihre heiß geliebten Profi-Streichler. Jari hat uns allen immer nur Freude gemacht. Auch sie hat selbstverständlich ihr letztes Plätzchen bei unseren Kameraden im Garten bekommen.

Melanie schrieb am 18. Oktober 2006

Bajara, mein liebes Kätzchen!

Heute vor drei Wochen habe ich Dich das letzte Mal in den Arm genommen. Du warst so krank und bis zuletzt habe ich gehofft, dass alles wieder gut wird. Immer noch kommen mir Tränen, wenn ich Dein leeres Körbchen sehe. So viel Liebe, die ich von Dir bekommen habe; die hätte für die ganze Welt gereicht.

Unermütlich hast Du mich angestubst, wenn es mir nicht gut ging. So lang, bis ich Dich gestreichelt habe. Als wenn Du sagen wolltest: "Hey! Das schaffen wir schon! - Und wir haben es immer geschafft. Dich an Deinem letzten Tag zu begleiten; selbst da warst Du für mich da und irgendwie habe ich es geschafft. Im Flur haben wir gelegen und gekuschelt.

Abends um 18.00 Uhr bist Du in meinen Armen eingeschlafen. Ganz nass warst Du von meinen Tränen.

In Ferndorf hast Du ein schönes Plätzchen unter dem Haselstrauch. Ein Blümchen von meiner Mama und eins von mir haben wir Dir mit gegeben.

Den Kindern, Philipp und Jonas, habe ich gesagt, Du suchst Dir neben dem Mond den hellsten Stern aus. Auf dem sitzt Du und wachst über uns. Am Tag sitzt Du auf dem schönsten Wölkchen neben der Sonne und genießt die warmen Strahlen. - Genau wie bei uns am Fenster oder auf der Couch. - Ein Sonnenkätzchen eben. -

Ich vermisse Dich schrecklich, aber irgendwann sehen wir uns ja wieder. Und dann haben wir einen riesen Kuschelalarm.

Ich werde Dich nicht vergessen, mein Mädchen.

- Deine Melanie -

Dolly von Berentraph

das kleine Meierlein

geb. 11.05.1993 - gest. 15.01.2007

 

 

Dolly von Berentraph - geb. am 11.05.1993 - gest. am 15.01.2007 - unser kleines Meierlein

Dolly war immer Reinhards Kätzchen. Er war mit mir bei ihrer Geburt dabei und sofort tapste sie in sein Herz. Weil die beiden sich so ähnlich waren, war sie immer unser "kleines Meierlein". Sie war eine unsagbar liebe Maus. Ihre beste Freundin war Florentina, unser zweites Finchen. Das kleine, zarte Finchen verstand sich gar nicht mit Annabell, Meierleins Mutter. Wenn Anna das kleine Finchen angriff, sprang Meierlein mit gestreubtem Pelz dazwischen und beschützte ihre kleine Freundin. Nur in dieser Situation konnte man sie mal richtig böse sehen.

Als unser süßes Finchen ins Regenbogenland gereist war, hielt ich es für gut, der kleinen Dolly ihre tote Freundin zu zeigen, damit sie riechen und sehen konnte, warum sie nicht mehr mit ihr spielen kann. Ich habe vorher und nachher nie ein Tier so schreien hören. Sie war zur Transportbox gekommen, um die Freundin zu begrüßen. Die lag aber still und reglos da. Das Meierlien schrie ganz fürchterlich auf und lief zitternd davon. Sie war kaum zu beruhigen. Aber, sie hat auch nicht nach der Freundin gesucht. Das schien sie sofort verstanden zu haben. Es war trotzdem ganz schrecklich ihre Not anzusehen und anzuhören.

Nach dem Tod von Finchen wurde das Meierlein ziemlich still und fand keinen Anschluss an die anderen Katzen. Sie verstand sich zwar mit den Anderen, aber eine richtige Freundschaft wurde es nicht mehr. Als unser Karlo zu uns kam, schien sie irgendwie an die Freundin von damals erinnert zu werden. Hatten Beide doch das gleiche Mäntelchen an. Karlo war der einzige von der Siambande, den sie an sich ran lies, ihm mal Köpfchen gab und den sie nicht anfauchte.

Sonst war sie aber sehr lieb und zart und manchmal etwas dösig; oder, wie wir sagten: etwas Zeit versetzt. Wir hatten eine wunderschöne Zeit mit ihr. Jetzt ist sie wieder bei ihrer kleinen Freundin. Wir vermissen sie so sehr.

Annabell von Berentraph

 geb. 01.04.1989 - gest. 17.06.2007

 Annabell von Berentraph - geb. am 01.04.1989 - gest. am 14.06.2007

 Annabell und ihre Brüder Adonis und Amor waren die ersten Katzenkinder, die ich auf dieser Welt begrüßen durfte. Es war mitten in der Nacht. Meine Schwester Katharina war von Australien zu Besuch bei uns. Ich weckte sie zu diesem großen Geburtsereignis. Sie kochte sofort Kaffee für die "Hebamme". (Ein Cognac wäre mir wohl lieber gewesen - von wegen der Aufregung!) Sheba hatte die Geburt wunderbar gemeistert. Es war keine Hilfe notwendig. Wir saßen ganz still vor dem Wunder der Geburt.

Der Dicke und Sheba waren tolle Eltern. Sie erzogen ihre Kinder zu guten und liebenswerten Familenmitgliedern. Tante Puschel half mit, wenn die Eltern mal "Ausgang" hatten. Dann hütete sie die Kinder, als wären es ihre eigenen.

Adonis und Amor fanden gemeinsam ein gutes zuhause, während Annabell fortan unsere Familie begeisterte. Sie sah als kleines Kätzchen ständig struppig aus. Da halfen weder Kamm noch Bürste. Einmal geschüttelt und die frische gestylte Friesur war wieder dahin. Es war die wundersame Verwandlung von der Perserkatze zum Wirbelmeerschweinchen.

Als Annabell erwachsen war, wurde sie selbst Mutter. Im Laufe der Jahre schenkte sie uns einige wunderbare Katzenkinder. Es war wirklich eine aufregende Hobbyzüchter-Zeit.

Seit ihr Papa, unser Dicker, nicht mehr bei uns ist, forderte Anna alles das, was sie vorher gar nicht so gerne mochte: auf dem Schoß sitzen und mit dem Schwanz durchs Gesicht wedeln (vor allem dann, wenn man gerade dick Creme aufgetragen hatte), alle Schultern erklimmen, überall dort sitzen, wo man "mal eben" gestreichelt wird, Leckerchen haben (ganz wichtig) und eigentlich überall dabei sein, besonders beim Frühstück - wegen dem Frischkäse!

Jetzt ist ihr Platz auf meinem Schreibtisch leer. Beim Frühstück hüpft keiner mehr von Stuhl zu Stuhl und guckt unschuldig. Sie fehlt uns so sehr.

Annelein, ich bin so traurig! Ich weiß ja, dass Du nicht mehr bei uns bleiben konntest. Du warst so schwach. Ein Trost ist mir, dass Du mit Deinem kleinen Köpfchen auf meinem traurigen Herzen einschlafen durftest. Meine Tränen machten Dein Pelzchen nass. Der Abschied war so unsagbar schwer.

Danke für alles, kleine Anna!

 Moritz-Mephisto Meier 

geb. 15.08.1991 gest. 19.11.2011

Moritz-Mephisto Meier geb- 15.08.1991 gest. am 19.11.2011 - unser geliebter "Mäuse"

Moritz, lieber Moritz, Du kamst an meinem Geburtstag und gingst an meinem Geburtstag. Zehn wunderschöne Jahre durften wir Dich bei uns haben.

Er war immer ein besonderer Kerl. Zunächst klein, tapsig, lieb und zutraulig - später dann groß und doch ängstlich. Er ging gerne raus zum Mäuse und Vögel jagen. Manchmal mit Erfolg. Oder einfach nur ausruhen von des Tageslast. Still unter einem Busch liegen, ja, das war sein Ding. Irgendwas muss ihn mal furchtbar erschreckt haben. Plötzlich hatte er Angst vor allen lauten Geräuschen und beguckte sich die Welt lieber von der sicheren Fensterbank in der Wohnung an. Da war er sicher, dass ihm nichts passieren konnte. Jeden Abend wurde mit seinem Kumpel Benni die nächtliche Herrschaft über das Katzenrudel neu ausgefochten. Ja, Ordnung musste sein.

Nun sitze ich hier, ohne ihn und seine Stimme je wieder zu hören. Er war in letzter Zeit sehr krank. Dünn war er geworden. Der fast 8kg schwere Katermann schrumpfte zusammen auf 3,6kg und sah erbärmlich aus. Hunger hatte er immer und nahm doch ab. Das Herz und die Nieren machten Probleme. Wir haben uns sehr bemüht um den Herrn alles Recht zu machen. Futter nach Wunsch, Katzenmilch oder Joghurt - oder darf es gar ein weng Sahne sein? Die Tabletten mundeten nur in einer besonderen Leberwurst. Alles was im gut tat, wurde selbstverständlich gemacht. Schließlich konnten wir ihm nicht mehr helfen.

Am Samstag Morgen mussten wir von ihm Abschied nehmen. Reinhard und ich fuhren schweren Herzens zur Klinik. Nach sehr gründlicher Untersuchung und Auswägen der noch verbleibenden Möglichkeiten entschlossen wir uns, Abschied zu nehmen. Moritz schlief auf meinem Bauch liegend ein. Sein Köpfchen ruhte auf meinem Herz. Wie gerne hätten wir diese Stunde noch in weiter Ferne gesehen. - Um 10.10 Uhr hörte sein Herzchen auf zu schlagen.

Mäuse, ich vermisse Dich so sehr. Dein piepsen und gurren fehlt. Die Wohnung ist still ohne Dich.

Wir sehen uns wieder. Irgendwann an der Regenbogenbrücke.

Carinio - Paul von Berentraph

geb. 01.10.2006 gest. 20.07.2012

Carinio - Paul von Berentraph geb. 1.10.2006 - gest. 20.07.2012

Unser lieber, lieber Paul ist nun auch im Himmel. Nur sechs Jahre durften wir Dich begleiten. Du warst uns immer ein ganz besonders lieber kleiner Kerl. Danke für all Deine Liebe.

Als Paulchen zu uns kam, hatte er ein blank gelecktes Bäuchlein, eine triefende Nase und ein wirklich verbogenes "Fahrgestell". Sicherlich waren Mangelernährung und ein schlechter Start ins Leben Schuld daran. Als ich ihn so durch das Zimmer laufen sah, dachte ich, dass wir ihn sicherlich nur zwei Jahre bei uns haben würden. Mehr schafft er nicht - so dachte ich damals. Nun waren es doch gute fünf schöne Jahre, für die ich wirklich dankbar bin. Paulchen war ein besonderes Kerlchen. Immer schmusig - immer lieb - immer erstaunt. Dank guter Pflege wurde aus dem einst so runter gekommenen Katerchen ein kleiner Pummel. Was blieb, war der krumme Rücken und die krummen Beinchen. Beides  verlieh ihm einen unglaublichen Gang. Als Flummi im Dezember 2011 zu uns kam, tobte er mit dem Neuen wie ein Wilder durch die Wohnung. Die Beiden spielten und rannten um die Wette. Es war wunderschön anzusehen. Der Weihnachtsbaum wurde gemeinsam erobert und die Kugeln geklaut. Dank dieser "Mehrbewegung" nahm Paulchen auch ab. Das tat ihm zunächst auch gut. Er wurde noch geimpft und für gesund erklärt. Doch irgendwann hatte er keinen Appetit mehr, er spielte nicht mehr und lag nur rum. Die Untersuchung brachte es ans Licht: Die Nieren waren nicht mehr gut und eine dicke Blasenentzündung hatte er auch. Wir haben uns alle erdenkliche Mühe gegeben. Er wurde von mir mehrmals täglich mit der Spritze ernährt und bekam auch so seine Medizin. Ein Termin in der Uniklinik Gießen wurde gemacht. Es sollte noch die Schilddrüse untersucht werden. Vorher fuhr ich nochmal zu unserem Doc Schwenke nach Wilnsdorf.

Wo ich niemals mit gerechnet hatte:

Alle Fürsorge reichte nicht aus ihn am Leben zu erhalten. Ich entschließe mich, am Nachmittag des 20.07.2012 nochmal zu Doc Schwenke zu fahren. Die Blasenentzündung sollte kontrolliert werden. Außerdem hatte ich am Morgen den Bescheid bekommen, dass die Untersuchung der Schilddrüse doch nicht in der Praxis, sondern in der Uniklinik in Gießen gemacht werden muss. Das fand ich seltsam. Ein Grund mehr, nochmal nach Wilnsdorf zu fahren. Vorher habe ich allerdings alles für Gießen in die Wege geleitet. Mittags war Melanie hier und wir sprachen über den lieben Schatz. Was er bisher hat über sich ergehen lassen und wie ich ihn ernährt hatte. Melanie zweifelte, glaube ich, etwas an meinem Verstand. Hatte ich wirklich nicht gemerkt, wie schlecht es ihm ging??? Sein Körperchen war dünn und klapprig, die Augen aber wach. So sagte ich es. Als ich aber mit Melanie ins Wohnzimmer ging und Paul uns vom Schrank aus ansah, waren es eben doch nicht mehr die wachen und neugierigen Augen meines Katers.

Also fahren  Paul und ich nach Wilnsdorf. Ich erstatte Bericht und Schwenke untersucht Paul. Er war schon im akuten Nierenversagen. Ich hatte auch schon öfters den Uringeruch festgestellt. Also war es so weit. Doc Schwenke machte mir klar, dass Paul nicht überleben kann und man ihn nicht mehr durch unsinnige Diagnostik schicken sollte. Zum ersten Mal hatte ich es nicht selbst erkannt oder erkennen wollen. Ich war total geschockt und habe ziemlich geweint. Aber die Liebe zu meinem Paulchen ließ mich natürlich nicht zögern die Einwilligung zum Einschläfern zu geben. Paul stand in seiner deckellosen Box und bekam die Narkose in den Oberschenkel. Dabei fiel er schon um und schlief. Ich sagte sofort, dass er scheinbar in der Narkose schon bleiben würde. Das sah Schwenke genau so und ließ uns die Zeit in Ruhe Abschied voneinander zu nehmen. Um 16.25 Uhr starb Paul in meinen Händen.

Ach, was vermisse ich den kleinen und so unauffälligen Kerl. Sein ewig staunendes Gesichtchen werde ich wohl immer wieder vor Augen haben.

Als er zu uns kam, war er ganz elend. Sein Knochengerüst war total verbogen. Durchhängender Rücken, hoch stehende Beckenknochen, krumme Beinchen. Das Bauchfell nicht vorhanden. Und was hat er sich toll entwickelt. Natürlich wurden die krummen Knochen nicht mehr gerade. Aber alles andere war top in Ordnung. Warum musste er denn so früh gehen? Als er zu uns kam, dachte ich, er wird nur noch zwei Jahre leben. Nun sind es doch fünf geworden.

Dankbar und unsäglich traurig nehme ich Abschied.

Reinhard rufe ich noch von der Praxis aus an. Ihn hatte ich auf dem Weg nach Wilnsdorf bei seiner Mutter abgesetzt. Nun hole ich ihn mit einem toten Kater dort wieder ab. Er ist genauso geschockt wie ich. Da hatte er auch nicht mit gerechnet.

Paulchen und Moritz liegen jetzt nebeneinander im Katzengrab am Weier und bekommen Enzian in blau und weiß aufs Grab gepflanzt.

- Kein Trost. -

Paulchen, liebes, liebes Paulchen. Ich kann es noch lange nicht verstehen, dass Du nicht mehr bei uns bist. Wir alle vermissen Dich. Dein liebes Gesichtchen, Deine staunenden, wachen Äuglein. Machs gut, kleiner Schatz. Wir sehen uns wieder!

 

Alex aus Spanien

geb. 25.05.2012 - gest. 22.01.2013

Alex sollte demnächst bei uns einziehen. Die Köfferchen waren bereits gepackt. Für den 03. Februar war der Flug gebucht, die Flugpaten standen in den Startlöchern. Und dann kam die schreckliche Mail von Antje von der Katzenzuflucht:

Hallo Doro,
 
heute nacht erhielt ich eine Email aus Spanien mit traurigem Inhalt. Alex ist an einem Herzversagen gestorben. Sie sind noch mit ihm in die Tierklinik gerast, dort schien er sich erst zu erholen, verstarb dann aber in den Armen der Tierschützer noch in der Tierklinik.
 
Es tut mir so leid für den kleinen Kerl, und für Dich ist das natürlich sehr sehr schlimm. Aber ich muss es Dir ja mitteilen, und besser sofort.
 
Es hat nicht sollen sein, Doro. Ich weiß nicht, was ich sonst zum Trost sagen soll, bin selbst grad noch geschockt....
 
Traurige Grüße, Antje
 
 
Total geschockt las ich diese furchtbare Nachricht. Alex' Geschichte ist schnell erzählt: auf facebook berichtete die Katzenzuflucht von Alex. Er war in Spanien unter einem Auto gefunden worden. Tierschützer nahmen sich seiner an. Er wäre ein so lieber Kerl, der aber auf keinen Fall in Einzelhaltung abgegeben werden sollte. Für mich war der Bursche ein Traum. Seit unser "Dicker" zur Regenbogenbrücke reisen musste (das war im August 2004) überkam mich doch immer wieder die Sehnsucht nach einem Puschelkater. Und dann sah ich das Bild von Alex. Er war ALLES, was ich immer gerne hatte: Ein roter Kater mit einem Puschel-Pelzchen! Wie gerne hätte ich ihn SOFORT zu uns geholt. Aber Reinhard steckte gerade in der Chemo mit ungewissem Ausgang. Diese schlimme Zeit ist nun vorbei, Reinhard hat alles gut überstanden und so nahm ich mit frischem Mut Kontakt zu Antje auf.

Hallo Antje,

kannst Du mir bitte einen Gefallen tun und Alex folgendes ausrichten:
 
Die Warterei hat ein Ende. Deine Eltern sind gefunden. Pack die Köfferchen und komm ganz bald nach Ferndorf! Gruß Doro und Reinhard
 
Lieben Dank
 
 

Die Antwort kam ganz bald:

 Liebe Doro,

dann rühre ich mal die Buschtrommeln - ich freue mich sehr für den kleinen Mann!!! Spätestens am 3. Februar kann er mitkommen. Ich halte Dich da auf dem Laufenden - JUHU :-))) ich setz ihn direkt mal auf reserviert für Euch :-)

 
Viele herzliche Grüße, Antje
 
Ja, und dann die grausige Mail am heutigen Morgen. Wir sind alle sehr geschockt und traurig. Alex war schon ein Teil der Familie geworden - obwohl er noch gar nicht hier war.
Nun bleibt uns nur die Erinnerung an schöne Bilder von einem jungen Kater mit wunderschönen Augen und einem allerliebsten Kuschelpelzchen.
 
Lieber Alex, es wäre schön geworden mit Dir bei uns. Es hat nicht sollen sein. Wir sind traurig, sehr traurig. Du wirst immer in unseren Herzen sein. So wie die anderen Schätze auch. Heute Nacht bleiben die Kerzen draußen an - als Gruß für Dich. Vielleicht siehst Du sie ja. Falls Du an der Regenbogenbrücke Kameraden triffst die erzählen, dass sie Doro-Katzen sind, dann grüße sie von mir und sag ihnen: "Ich auch, ich bin auch ein Doro-Kater!" Du gehörst im Himmel genauso zu uns, wie Du hier zu uns gehören solltest. Wir vermissen Dich!
 
Mach's gut, kleiner Mann
 

Tachimas Red Hurrican

unser Benni

geb. 29.08.2002 - gest. 22.04.2014

Lieber geliebter Benni!

Heute ist der 29.08.2014 und Du hättest Geburtstag. Du wirst ihn mit den Kumpels und Reinhard sicherlich an der Regenbogenbrücke feiern und Ihr sitzt alle auf der schönen Bank. Wie gerne wäre ich bei Euch.

Benni, wir Beide haben einen großen Kampf um Dein Leben gekämpft und ihn leider verloren. Am 22. April 2014 um 16.10 hörte Dein tapferes Herz auf zu schlagen. Ich war so unendlich traurig - und bin es immer noch.

Ich erinnere mich so gerne an unsere gemeinsamen Spaziergänge "rund um den Block". Erst gestern sagten die Nachbarn, dass sie Dich auch vermissen. Die fanden es echt cool, wenn wir per Leine spazieren gingen. Wer mit wem? Die Frage blieb offen. Bis zuletzt.

Als du zu uns kamst, hatte ich folgendes auf der Homepage geschrieben:

Nachdem unser Siamkätzchen Finchen gestorben war, musste unbedingt wieder so ein Plappermäulchen ins Haus. Internet machts möchlich: an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Achim und Thomas für Ihr Vertrauen, dass der Schatz bei uns wohnen darf. Er erblickte bei ihnen am 29. August 2002 das Licht der Welt. Ausgestattet mit herrlichen Fledermaus-Öhrchen tapste er schon im Internet in mein Herz. Ich war unendlich glücklich, als ich ihn im November endlich in den Arm nehmen durfte. Eigentlich hat er ja den tollen Namen "Tachimas Red Hurrican". Den hat er auch völlig zu Recht bekommen - der kleine Wirbelwind!

Aber irgendwie war er schon "Benni", als er noch gar nicht bei uns war. Seit er sehr widerrechtlich die nähere und weitere Umgebung auf eigene Faust - äh Pfote - erkundet hat, hat er Leinenzwang. Wir gehen täglich auf unseren "Ländereien" unsere Runden. Ausführlich werden alle Markierungen der Freigänger erschnüffelt und mit eigenen Produkten eifrigst überdeckt.

Waldspaziergänge sind natürlich der absolute Renner! Da gibt es ja so viel zu sehen und zu riechen. Mal kann man eine Kröte begrüßen, mal eine Blindschleiche. Aber eben immer mit Leine. Es ist doch sicherer so! Ganz köstlich sind die Reaktionen der anderen Wanderer: "Huch, ist das eine KATZE????" "Nööö!" ist meine Antwort, "Das ist ein Hund. Der hat sich nur verkleidet!"

Benni ist der einzige unserer Katzen, der so lauffreudig ist. Er hält aber auch gar keine Ruhe. Manchmal nahmen wir den großen Moritz auch mit in den Garten. Er schob da aber eher eine ruhige Kugel und bevorzugte lange Pausen. Möglichst weit ab von jedwedem Sitzplatz für den Menschen am anderen Ende der Leine!

Mein guter Schatz! So werde ich Dich in Erinnerung behalten. Ich vermisse dich so sehr!

Wir sehen uns wieder!

Die Regenbogenbrücke 

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesm wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken und es ist warmes, schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen:

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen inne hält und aufsieht; die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller; es hat Dich gesehen!!!

Und wenn Du und Dein geliebter Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn gaaanz fest. Dein Gesicht wird geküsst. Wieder und wieder und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war - aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens und Ihr werdet nie, nie wieder getrennt sein!

Meine Süßen, ich glaube fest an diese Geschichte und freue mich auf ein Wiedersehen im Regenbogenland.

Ich vermisse Euch schrecklich - jeden Tag!

 

Für meine Katzen

Mit ihren großen schönen Augen, den Glanz geschenkt von Bruder Mond, wollten sie mein Herz mir rauben, die Wesen, die von Gott belohnt.

Aug' in Aug', mit sanften Pfoten nahmen sie mich mit in Ihre Welt. Die tiefe Nacht, die mir geboten, aus dieser Sicht wie Tag erhellt.

Angeschmiegt, an mir die Wesen, die mich lieben, wie ich bin. Gottes Gnade sie erlesen, mit Ihrem unbefleckten Sinn. Ohne Hass und ohne Gräuel,

sehen sie in mein Herz hinein.

Unbefangen große Liebe; neben ihnen bin ich klein!

 

 

 

 

 


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